5 kreative Hobbies für gestresste Mamas
Dein Alltag ist laut, voll und hört irgendwie nie auf?
Du bist den ganzen Tag am Rennen, funktionierst nur noch und wenn die Kinder abends endlich im Bett liegen, hast du eigentlich keine Energie mehr für irgendwas?
Genau da liegt das Problem.
Denn einfach nur auf der Couch liegen bringt deinem Kopf oft gar keine echte Ruhe.
Was wirklich hilft?
Ein Ausgleich, bei dem dein Kopf runterfahren kann – ohne dass du dein Zuhause verlassen musst.
Und genau deshalb zeige ich dir heute meine aktuellen Lieblingshobbys, die sich auch mit wenig Zeit super in den Mama-Alltag integrieren lassen.
1. Lesen
Ich war schon immer eine Leseratte. Mal mehr mal weniger. Ich finde Bücher perfekt um einem stressigen, lauten und hektischem Familienalltag zu entkommen. Ich versinke regelrecht in die Welten und anderen Leben. Ist mir auch egal ob es Fantasy, Romance, History, Thriller, Horror oder sonst was ist. Ich habe da kein Lieblingsgenre. Bei mir wechselt das nach einem gewissen Abstand immer mal. Das Gute am Lesen, man kann es wirklich überall tun. Was ich seit den Kindern auf jeden Fall lernen musste: Ich muss ein Buch nicht in einem Rutsch durchlesen, ich muss auch nicht unbedingt mindestens 1 Stunde Zeit jetzt haben. Ich kann halt auch wirklich nur mal kurz zwischendurch 1-2 Kapitel lesen.
2. Stricken (& Häkeln)
Ja ich bin eine Strickmaus. Jetzt auch schon seit guten 12 Jahren. Ich liebe es wie vielfältig dieses Hobby ist. Entweder ich stricke etwas leichtes, ohne groß Nachdenken zu müssen und schau währenddessen einen Film oder meine aktuelle Serie oder aber ich konzentriere mich voll und ganz auf etwas aufwendigeres und es macht mir einfach jedes Mal Spaß. Warum finde ich ist stricken ein super Hobby zum abschalten? Die Finger haben zu tun, je nach eigener Tagesform/Verfassung kann man selbst justieren wie sehr das Gehirn dabei beansprucht werden soll und das beste: am Ende hat man sogar etwas in der Hand was man selbst oder auch Freune und Familienmitglieder benutzen können. Etwas selbst gemachtes und das fühlt sich jedes mal so gut an.
3. Malen (Malen nach Zahlen) & Diamond Painting
Was gibt es kreativeres als Malen? Viel fällt mir da auch nicht ein. Wenn du frei Malen kannst, super! Aber mir geht's hier hauptsächlich ums Malen nach Zahlen und Diamond Painting, weil auch hier wieder das Gehirn nicht so viel arbeiten muss. Und darum geht es mir (meinem ADHS Gehirn) meistens nach einem langen Tag. Ich Versuche mir auch immer Motive auszusuchen die ich mir tatsächlich entweder aufhängen kann (also in meine Wohnung passen) oder aber auch super zum verschenken sind.
4. Nähen
Nähen ist nicht Jedermanns Sache. Aber mir wurde es quasi in die Wiege gelegt. Ich komme aus einer schon seit vielen Generationen bestehenden Schneiderfamilie. Ich sitze schon seit ich denken kann an der Nähmaschine. Allerdings muss ich sagen das dieses Hobby bei mir nur funktioniert wenn ich nicht so viel Stress gerade habe. Da ich da schon sehr fokussiert sein muss und viel "Gehirnkapazität" brauche. Auch hier wieder ein wundervoller "Nebeneffekt" das man am Ende etwas in den Händen hält was man benutzen/anziehen kann.
5. Sticken
Ähnlich wie beim Stricken und malen finde ich es beim Sticken super das man selbst wählen kann wie "einfach" es sein soll. Entweder ich nehme mir ein Projekt welches vorgezeichnet ist und nur mit dem Kreuzstich bestickt wird oder etwas vorgezeichnetes mit verschiedenen Stichen oder aber komplett frei bzw selbst zeichnen. Auch hier Versuche ich natürlich etwas zu fertigen was man benutzen oder verschenken kann.
Und weißt du, was alle diese Hobbys gemeinsam haben?
Sie brauchen Zeit.
Geduld.
Und sie sind nichts, was „mal eben schnell fertig“ ist.
Aber genau das ist auch der Punkt.
Es geht nicht darum, wie schnell du etwas fertig bekommst.
Es geht nicht darum, ein perfektes Ergebnis in den Händen zu halten.
Sondern darum, dir kleine Momente im Alltag zu schaffen, die nur dir gehören.
Und das funktioniert auch als Mama.
Nicht in stundenlangen Sessions.
Sondern in Mini-Zeiten.
10 Minuten hier.
15 Minuten da.
Ein paar Reihen stricken.
Ein Kapitel lesen.
Ein paar Felder ausmalen.
Mehr braucht es oft gar nicht.
Und ganz ehrlich?
Mir ist der Weg dabei meistens viel wichtiger als das fertige Ergebnis.
Das, was am Ende dabei rauskommt, ist schön –
aber eher ein netter Nebeneffekt.
Das eigentliche „Ziel“ ist das Gefühl dabei:
runterkommen, abschalten, kurz nur bei mir sein.
Also such dir etwas, das dir Spaß macht.
Und fang klein an.
Nicht perfekt.
Nicht komplett.
Einfach anfangen.
Eure Chaosmama Lea








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