Mealprep? Meine kleinen Mini Mealpreps die den Mama Alltag erleichtern!

Dein Alltag ist voll, laut und oft einfach nur stressig?

Zwischen Kindern, Terminen, Haushalt und allem, was sonst noch dazugehört, bleibt oft kaum Zeit zum Durchatmen – geschweige denn zum Kochen.

Genau hier können kleine Dinge einen großen Unterschied machen.

Ich zeige dir heute einfache Mini Mealprep Ideen, die kaum Zeit kosten, dir aber im Alltag spürbar Druck rausnehmen.

 


 

Was ist Mealprep?

 

Kurz gefasst bedeutet Mealprep Essen im voraus planen und vorkochen. Vielleicht kennst du schon solche Beiträge oder Videos oder hast so etwas schon in einem Buch gelesen oder aber sogar von jemandem in deinem Umfeld gehört.

Die meisten "öffentlichen" Infos/Videos/Beiträge dazu zeigen ganze 3-5 Tage voll durchgeplante Mahlzeiten die du an einem Tag vorbereiten kannst und portioniert im Kühlschrank lagerst. Das ist praktisch, ohne nachzudenken einfach essen rausnehmen und warm machen. Aber, 

  1.  Nicht jeder hat mal eben 2-3 Stunden am Stück Zeit 

  2.  Nicht jeder kann 3 oder 4 Tage "altes" Essen warm machen und essen

  3.  Nicht jeder weiß schon 4 Tage vorher ob er noch darauf Lust hat, das zu essen

  4.  Nicht jeder hat so viel Platz im Kühlschrank. 

  5.  DIE KINDER: den einen Tag mögen sie das essen und nächsten Tag finden sie es schrecklich

Aber ich kann euch beruhigen, das ist vollkommen in Ordnung. Du möchtest trotzdem ein bisschen Mealpreppen? Weil du denkst es kann dir Zeit, Energie, Geld und Spontanes Junkfood ersparen? Ja das kann es auf jeden Fall und hier kommen meine MINI Mealpreps ins Spiel

 

Warum macht man Mealprep?

 

  •  Um Zeit zu sparen

  •  Um Geld zu sparen

  •  Für eine gesündere und ausgewogenere Ernährung

  •  Stress reduzieren ("Was koche ich heute" oder "ich muss noch voll viel fürs Abendbrot vorbereiten" etc.)

  •  Um den Alltag mit Kindern zu erleichtern

 

Sucht euch was aus, jeder hat eine andere Intention mit dem Mealpreppen anzufangen. Bei mir sind es auf jeden Fall der Faktor Zeit sparen (vorallem im Alltag), Stress reduzieren und den Alltag mit meinen Kindern zu erleichtern. 

 

Automatisches Mealprep

 

Es kann ganz gut sein das du sogar schonmal in deinem Leben gemealpreppt hast ohne es wirklich wahrgenommen zu haben. Beispiel: Die kochst etwas in etwas größerer Menge und ihr esst es am nächsten Tag nochmal.

Oder aber du hast noch eine Portion von deinem übrig gebliebenen Essen eingeforen. Ja, das ist auch schon Mealprep!

Das meine Lieben, nenne ich Automatisches Mealprep. Bei vielen Gerichten mache ich direkt die doppelte oder noch größere Menge um es entweder 2 Tage zu essen oder einzufrieren. (Bolognese, Suppen & Eintöpfe, verschiedene Saucen etc.), ohne dabei großartig Mehraufwand zu haben.

 

Mealprep für den Froster

 

Ich nehme mir je nach Bedarf (1-2 mal im Monat) ca. 1-2 Stunden Zeit um ein paar Dinge im Froster aufzufüllen um mir damit einen ganzen Monat beim Abendbrot, Frühstück und spontanem Nachmittagskuchen einiges an Stress rauszunehmen. Hier kommt eine Liste an Dingen die ich vorbereite und einfriere:

  • Pancakes und Waffeln: ich backe sie direkt in großer Ladung und friere sie in Gefriebeuteln (mit Backpapier dazwischen) ein. So brauche ich bei Bedarf nur die gewünschte Menge rausnehmen und in den Toaster schmeißen und wir haben warme Waffeln oder Pancakes sofort parat. 

  • Zwiebeln, Knoblauch und Kräuter: Auch hier einmal eine größere Menge schneiden/hacken und portioniert einfrieren. Wieder brauche ich dann beim Kochen nur die gewünschte Menge rausnehmen und verwenden. 

  • Kuchen/Muffins: Ich backe eine Ladung Muffins oder einen Blechkuchen und friere den auch portioniert ein (das muss ich nicht jeden Monat machen). Aber so habe ich bei spontanen Nachmittagsbesuch Kuchen parat, den ich nur einmal kurz noch in den Ofen oder Airfryer schieben muss.

Das alles scheinen Kleinigkeiten zu sein, aber haben sich in unserem Alltag als unabdingbar bewährt. Probiert es mal aus ;)

 

"Bausteine" Mealpreppen:

 

Was meine ich denn jetzt mit Bausteinen? Ja wohl nicht die Bauklötze von den Kindern? Nein, damit meine ich die Grundbausteine einer ausgewogenen Mahlzeit. Was meine ich damit:

  •  Kartoffeln: Ich koche oft auch mal Kartoffeln vor, lagere sie dann im Kühlschrank und kann dann verschiedene Kartoffelgerichte, relativ schnell zubereiten. Das spart mir am Abend gute 20 Minuten Arbeit beim kochen. 

  •  Nudeln und Reis: Das mache ich ehrlich gesagt nicht so oft, aber manchmal koche ich auch ganz bewusst eine größere/doppelte Portion Nudeln oder Reis. Gerade wenn ich mir nicht sicher bin ob meine Kinder das Abendessen am nächsten Tag mögen oder essen werden. So kann ich dann schnell und spontan noch Nudeln mit Tomatensoße machen. 

  •  Auch einiges an Gemüse kann man schon gut vorkochen oder Backen und in verschiedene Gerichte spontan einbauen: Brokkoli, Blumenkohl, Karotten, Süßkartoffel etc.

 


Snacks und Mini Mini Mealpreps:

 

Es gibt noch so ein paar Kleinigkeiten die ich persönlich mache, weil sie mir Zeit sparen:

  •  Karotten: Die habe ich eigentlich immer da, weil meine Kinder sie gerne mögen, egal ob gekocht oder roh. Ich schäle immer direkt die ganze Menge und lager sie dann in einer Luftdichten Glasschale/Box mit Wasser gefüllt. So halten sie sich übrigens auch sehr lange ;)

  • Wenn ich Melone kaufe, dann schneide ich sie auch meistens komplett auf und Tupper sie dann auch ein und lagere sie im Kühlschrank. Bis auf die Wassermelone, hält sich das auch mehrere Tage im Kühlschrank. Wassermelone wird leider schneller matschig aber 1-3 Tage hält sich das auch. 

  •  Oder aber, wenn du weißt das der nächste morgen super stressig oder früh wird: Frühstück und/oder Snackboxen/Brotdosen am Abend vorher vorbereiten. An solchen Tagen greife ich ganz oft zu Overnight Oats oder Chiapudding.  

 


 

Das alles mache ich nicht immer alles aufeinmal, sondern immer so wie es in unsere Woche passt. Aber es erleichtert mir oft ganz viel im Alltag. Ich weiß auch das es noch ganz viele Dinge gibt die man Mealpreppen kann.

Ich kenne sogar Leute die sich 1x Im Monat für den ganzen Tag hinstellen und ihren Froster mit ganz viel gekochtem Essen vollpacken und brauchen den ganzen Monat nicht mehr kochen. Ich bewundere das, aber es bedeutet auch viel Disziplin. Gerade auch im Bezug darauf: das ich jetzt noch nicht sagen kann worauf ich nächste Woche Lust hätte. 

Du musst nicht stundenlang vorkochen oder deinen kompletten Wochenplan durchstrukturieren, um dir den Alltag zu erleichtern.

Oft sind es genau diese kleinen Dinge – ein paar vorbereitete Zutaten, ein voller Froster oder ein geplanter Snack – die am Ende den größten Unterschied machen.

Mini Mealprep ist kein zusätzlicher Stress, sondern eine kleine Unterstützung für dich selbst.

Und genau darum geht es:
dir den Alltag ein bisschen leichter zu machen.

Probier es einfach mal mit 1–2 Dingen aus und schau, was sich für dich verändert.

Mich würde interessieren:

  •  Machst du sowas schon?
  •  Oder wäre das komplett neu für dich?

 

Deine Chaosmama Lea 

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